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Große und kleine Grenzgeschichten

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Grenzen sind für Jugendliche ganz weit weg, die meisten können sie sich nicht vorstellen. Dabei gibt es viele innere und äußere Grenzen. Einige, die hilfreich sind, andere, die uns Probleme bereiten.
Wir sind die Film-AG der Johann-Comenius-Schule aus Kassel. Mit unserem Projekt sind wir der Frage nachgegangen: 25 Jahre Deutsche Einheit - sind wir wirklich grenzenlos? Dabei haben wir entdeckt: Es gibt sehr viele Grenzen, die wir gar nicht mehr wahrnehmen.

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Kleine Grenzgeschichte: Unser Alltag - ohne Grenzen?

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Eine Grenze kann auch heißen: das bist du und hier bin ich. Sie kann deutlich machen, wer wir wirklich sind und wer eben nicht. Das ist nichts Schlechtes. Aber:
Wir grenzen uns nicht nur von Anderen ab, sondern können sie auch ausgrenzen, wenn wir Grenzen ziehen.

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Kleine Grenzgeschichte: ...und raus bist Du!

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Bilderstrecke: Wir sind anders!

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Bilderstrecke: Rassismus in den USA

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Es ist normal, dass es Grenzen gibt und wir sie ziehen. Grenzen geben Dingen Kontur und Gestalt. Sie machen das Eine vom Anderen für uns unterscheidbar. Ohne Grenzen wäre nichts wahrnehmbar, sie geben uns Orientierung und manchmal auch Schutz. Grenzen an sich sind weder gut noch böse. Aber: welche Grenzen sind sinnvoll und notwendig? Und welche machen uns Probleme?

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Kleine Grenzgeschichte: Meins und Deins!

Kleine Grenzgeschichte: Meins und Deins!

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Natürliche und künstliche Grenzen

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Die Mauer und der Grenzzaun in der DDR. Das Mittelmeer, das Flüchtlinge in kleinen, überfüllten Booten aus Not überqueren wollen. Auch in unserem Alltag gibt es Grenzen, die wir unbedingt überqueren wollen. Dabei können Grenzen gefährlich sein, lebensgefährlich sogar. Warum wir sie trotzdem überwinden wollen? Weil wir eine Herausforderung suchen, weil wir frei sein wollen, weil wir (über)leben wollen.

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Kleine Grenzgeschichte: Der Kick

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Riskante Flucht übers Meer

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Von Deutschland nach Deutschland unter Lebensgefahr

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Wenn wir Grenzen überschreiten, erwarten wir etwas Besseres: Auf der anderen Seite soll es ein schöneres Leben geben, vielleicht ein Neuanfang. Aber wir lassen dabei auch etwas zurück: Freunde, Familie, Heimat.

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Kleine Grenzgeschichte: Umzug

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Audio: Flucht - was haben Sie zurückgelassen?

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Wie geht es Jemandem, der sein Heimatland verlassen musste, weil dort ein normales Leben einfach nicht mehr möglich war? Die Antworten haben wir dort gefunden, wo wir sie nicht erwartet haben: Bei Freunden und sogar Eltern, die uns anonym berichtet haben.

Zum Beispiel Frau B. Sie ist damals aus der Ukraine geflüchtet, weil es trotz Arbeit einfach kein Geld zum (Über-)leben gab. Freunde in Deutschland halfen ihr. Für sie bedeutet Deutschland Stabilität.
So ähnlich geht es auch den Eltern eines Schülers. Sie flohen in den 90ern aus dem Irak. Hinter sich ließen sie: Ein schönes Haus, die Arbeit, aber auch die Angst, verfolgt zu werden. Auch wenn in Deutschland nicht alles gut ist, hier fühlen sie sich wenigstens sicher.

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Und das ist gar nicht so leicht. Es braucht Mut, Kraft und auch Vertrauen. Vertrauen in Menschen, die wir vielleicht gar nicht gut kennen. Manchmal finden wir die dann auch tatsächlich. Diese Menschen, die uns helfen, Grenzen zu überwinden. Die uns die Hand reichen und mit uns den Sprung ins Ungewisse wagen. Die Frage ist nur:  Sind sie auch noch da, wenn wir unten angekommen sind?

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Kleine Grenzgeschichte: Der Sprung

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Fluchthelfer und Schlepper

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Grenzen sind überall. Ob wir sie bewusst wahrnehmen oder so tun, als ob es sie nicht gibt. Wir erschaffen sie selbst, wir brauchen sie als Schutz und Orientierung. Meins und Deins. Hier und Dort.

Aber: Grenzen erschaffen auch Angst. Sie trennen uns künstlich voneinander, reißen uns entzwei. Wir und ihr. Sie zu überwinden ist gefährlich, nur gemeinsam ist es möglich. 

Doch am Ende merken wir immer wieder: Grenzen sind überall. Die Frage ist dabei nur: welche haben wir unüberwindbar gemacht und welche sollten wir endlich einreißen?

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Zitat zum Nach-Denken

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Wir sind 17 Schüler und Schülerinnen der Johann-Comenius Schule der Klasse 9 und 10 aus Kassel.
Es fing alles mit einem langen Brainstorming an. Wir trafen uns ein ganzen Wochenende und stellten uns die Frage: Grenze, DDR - was heißt das für uns? Am Anfang waren wir ratlos. Grenze? Hat das heute noch etwas mit uns zu tun? Wir sind doch frei, grenzenlos.

Und dann entdeckten wir sie: Die großen und kleinen Grenzen, die wir im Alltag erleben. Jeden Tag. Und wir stellten fest: Das sind gar nicht so wenige! Eigentlich sind wir sogar nur von Grenzen umgeben. Aber welche sind schlecht, welche gut? Welche brauchen wir vielleicht einfach? Mit unserem Projekt sind wir den Antworten auf diese Frage etwas näher gekommen.



Mediencoach: Dunja Sadaqi

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